„starter“-Aussteller: Synergien durch Landesgartenschau

Rottweiler Ausbildungsmesse öffnet am 29. und 30. Juni ihre Pforten in der Stadt- und Stallhalle / Mehr als 90 namhafte Aussteller

Die Vorbereitungen für die zwölfte Auflage der zweitägigen „starter“-Ausbildungsmesse in der Stadt- und Stallhalle laufen auf Hochtouren. 90 namhafte Aussteller aus Industrie, Dienstleistung, Handel und Handwerk werden sich präsentieren. Das sind so viele wie noch nie. Bis sich die Pforten am Freitag, 29. Juni, um 9 Uhr dann für die Schüler und Interessierten öffnen werden, gibt es hinter den Kulissen noch manches zu tun. Positives Feedback erhalten die Veranstalter von den beteiligten Unternehmen auch für die Bewerbung um die Landesgartenschau im Jahr 2028. Denn die Landesgartenschau und ihre nachhaltige Wirkung könnten für die Firmen Synergieeffekte haben.

Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung werden auch bei der „starter“ groß geschrieben. Das Bild zeigt die „starter“-Scouts – Auszubildende der Rottweiler Betriebe bei einer Pause am Stand des b2- Biomarkts. Die Scouts kümmern sich darum, dass die Schüler gut durch die Messe geleitet werden (Foto: Ralf Graner Fotodesign).

„Mit der Landesgartenschau setzt Rottweil ein deutliches Zeichen für mehr Lebensqualität. Im Wettbewerb um die Fachkräfte von morgen ist dies ein wichtiger Standortfaktor für die Unternehmen vor Ort. Ich bin überzeugt davon, dass wir mit neuen Ideen zur Landesgartenschau Rottweils Stadtentwicklung als eine lebenswerte Stadt im Grünen weiter voranbringen und unseren Standort damit nachhaltig stärken werden“, ist Karl-Rudolf Hopt, von ddm hopt+schuler überzeugt.

Winfried Schmid, Geschäftsführer der Rottweiler Steuer- und Wirtschaftsberatung WSS aktiv beraten, ist gleicher Ansicht: „Mit dem Zuschlag für die Landesgartenschau hätte Rottweil die Chance, die aktuelle Dynamik, die durch Testturm, Hängebrücke und JVA-Neubau überall zu spüren ist, aktiv aufzunehmen und in einer weiteren, nachhaltigen Stadtentwicklung fortzuführen. Die angedachten Projekte, wie die Schaffung neuer Grünflächen, der geplante Neckarstrand oder das neue Mobilitätskonzept für die Innenstadt, würden die Stadt noch lebenswerter für ihre Bürger und interessanter für Besucher machen. Von einer attraktiven Stadt mit guter Infrastruktur profitieren aber auch Unternehmen. Mitarbeiter können sich wohlfühlen und finden ein ansprechendes Wohnumfeld. Und neuen Firmen präsentiert sich Rottweil so als innovativer Standort. Aus meiner Sicht wäre die Landesgartenschau ein Gewinn für alle Rottweiler und deren Besucher.“

Auch Detlev Maier, Vorsitzender des Gewerbe- und Handelsvereins, hat nur lobende Worte: „Ich finde die Landesgartenschau in Rottweil großartig, weil diese der ganzen Stadt noch mehr Auftrieb gibt. In einer attraktiven Stadt mit entsprechenden Erholungsflächen und Einrichtungen tun wir uns auch leichter, Mitarbeiter zu gewinnen.“

Philipp Schmidt ist Marketing-Leiter bei dental-eggert in Göllsdorf. Er sieht in der Landesgartenschau eine gute Chance auch für kleine Unternehmen auf der Bekanntheitswelle durch die Landesgartenschau mitschwimmen zu können. „In Rottweil bewegt sich etwas. Neben der geplanten Hängebrücke, dem thyssenkrupp Testturm und dem Kraftwerk im Neckartal wäre die Landesgartenschau ein weiteres Highlight für Rottweil. Die Landesgartenschau in der ältesten Stadt Baden-Württembergs stattfinden zu lassen, würde sich für die Stadt, die Bevölkerung sowie auch für die ansässigen Unternehmen positiv auswirken. Vor allem der Einzelhandel und die Gastronomie könnten profitieren. Rottweil wäre zudem im Fokus von Presse, Funk und Fernsehen. In einem Satz gesagt: Die Landesgartenschau fördert die Bekanntheit, steigert die Attraktivität der Stadt und bietet Rottweil die Chance, sich weiterzuentwickeln.“

Sabine Franz, Geschäftsführerin des b2-Biomarkts in Rottweil, freut sich über die Dynamik und Aktivitäten, die bereits die Option der Landesgartenschau nach Rottweil bringt. „Darin sehen wir eine große Chance für eine nachhaltige ökologische Stadtentwicklung und Zusammenarbeit, deren Strahlkraft sich auf die Attraktivität der Ausbildungs- und Arbeitsplätze in Rottweil auswirken wird. Höher, grüner, weiter – da hat ein großes Potential für Rottweil und uns als b2 bio pur GmbH“.

Die Organisatoren der „starter“-Messe um Wirtschaftsförderer André Lomsky und Bettina Weigl haben die Messe kontinuierlich weiterentwickelt und ihr letztlich gemeinsam mit den Ausstellern das Gesicht verliehen, das sie heute zeigt. Der Übergang von der Schule in die Berufswelt ist für junge Leute angesichts der Vielzahl der Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten nicht einfach. Und häufig ist auch gar nicht so bekannt, welche Unternehmen es in der Region gibt und was diese alles zu bieten haben. All dies können die Besucher bei der zweitägigen Veranstaltung erfahren, entdecken und erleben. Die Messe möchte nicht nur die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen, sondern auch die Vielzahl innovativer Unternehmen aufzeigen, die ein breites Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten vorzuweisen haben. Das Handwerk wird sich beim Handwerkerforum der Kreishandwerkerschaft Rottweil präsentieren.

INFO: Die „starter“-Messe öffnet am Freitag, 29. Juni, um 9 Uhr. „Anfassen und ausprobieren“, lautet das Motto. Die Messe ist am Freitag bis um 16 Uhr geöffnet, am Samstag, 30. Juni, von 10 bis 16 Uhr. Ein Besuch lohnt sich. Weitere Informationen zur „starter“ gibt es auch unter www.starter-rottweil.de.

 

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